"Liebe Berlinerinnen, liebe Berliner, am 8. Mai 2010 ist es so weit.
Der Tempelhofer Park wird geöffnet. Ab sofort kann jeder
nach Lust und Laune diese neue Freiheit nutzen"
— Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung.


TEAR DOWN THIS ZAUN!


Hausrecht? Äh.. wie?


Hey, die lassen uns doch nicht 'rein, auch nicht mit Einladung


Alle Eingänge dicht. Sogar das Hauptgebäude.



Polizist filmt Vater der seine Kinder filmt, oder was?



Am Columbiadamm darf auch keiner rein. Keiner weiß, warum.


Nur raus geht's, durch die Drehtür.



Die Funk-Show findet eh draussen statt...


Haupt-Nichteingang Oderstraße.


Die künstliche Verknappung ist interessanter als der Parkbesuch selbst.


Mit etwas Geschick muss auch das Fahrrad durch die Drehtür, heraus.


Nanu, plötzlich werden einige Leute doch noch hereingelassen.


Ich ahne schon, hier werden wir den Sommer lang mit Gitarren sitzen.


Manche durften schon heute damit anfangen, und bekommen auch noch Gage.


Dem Chef vom Würstchenstand war es total unangenehm, dass ihn alle wegen seiner 3-Euro-Hotdogs ein Kapitalistenschwein nennen (sagte er, ich nicht). Er wäre lieber beim schwarzen Block mitmarschiert — und muss noch nebenher ein Telefonat am iPhone erledigen. Eigentlich hatten die Stände doch alle ihre Preise etwa 50% teurer als in den umliegenden Vierteln üblich, aber so ein vergoldetes Würstchen fällt dann doch etwas auf.


Frank Zander singt Rod Stewart's "I Am Sailing" auf deutsch. "Geh nach Hause" oder so ähnlich klingt das dann. Klappt aber nicht. Die Leute, die da sind, bleiben noch.


Drachenformationsflug.


Überall stylische Beschilderung. GmbH macht's möglich.


Bis heute durften nur eher wenige Menschen diesen Schriftzug je aus dieser Perspektive betrachten. Egal. Ab heute ist das normal.


Endlich mal einer, der so aussieht, als wäre er schon vor dem Flughafen da gewesen. Und der andere stellt fest, auch auf dem Tempelhofer Feld klappt's mit dem Empfang.


Read The Fine Instructions!



American Forces begutachten wie ihr ehemaliges Sperrgebiet nun von den Rosinenbeschenkten angenommen wird.


Als man mich fragte, habe ich mir gewünscht sie sollen den ollen Flughafen möglichst bald freigeben, ohne groß dran zu arbeiten und zu flicken. Ich bin erstaunt, dass dies nun geschehen ist. Nach "nur" einem Jahr der Ratlosigkeit. Warnschild. Fertig.



Wenn man die Natur einfach machen lässt, erobert sie sich den Flugplatz langsam zurück.


Die Befürchtung das Volk würde die Wiesen vermüllen ist unbegründet. Hier liegt bereits Müll. Fragt sich nur aus welchem Jahrzehnt.


Die wenigen Hügel werden sofort als neuer Spielplatz erfasst.


Die konnte wohl doch nicht rechtzeitig abdüsen.


Ah, ein Infotürmchen. Kann ich mal von oben ein Foto schießen. Jemand will dort prompt einziehen. Beachtenswert auch die Grenzmauern: Noch vollkommen unvertagged. Wer weiß wie lange das noch hält.


Am Haupteingang Columbiadamm sieht es immernoch nicht gut aus.


Pusteblume: Sieht aus wie Idylle, aber hinten stehen die Wannen und Menschenmassen an der Grenze zur Oderstraße.


Hier sieht man's besser.


Ein paar Leute haben sich vor 'ne Wanne gesetzt. Protestieren wohl dagegen, dass der Zaun bleibt und der Park Öffnungszeiten kriegen soll. Polizei lässt verkünden, sie sollen den Weg räumen. Ein vollkommen irrelevanter Schleichweg seitlich des Feldes. Nicht ohne unfreiwillige Komik das Ganze.


In Reih und Glied bis zum Sonnenuntergang.


So normal in Berlin — hinten die 1. Mai Stimmung, vorne die Jungfamilie.



Wie lange schon wollte ich auf dieser Seite des Zaunes stehen...


... und ausgerechnet jetzt ist die Party draussen!?



Also doch! Die ersten Graffitis! Vorerst aber nur mit Kreide gemalt. Passt. Im Hintergrund immernoch der Showdown zwischen Polizei und schwarzem Block, bei Sonnenuntergang.

Und nun die versprochenen Panoramen - anklicken erwünscht!


Click this: Blick vom Zaun aus in das Nordost-Eck Tempelhofs.


Click this: So ging's zu am Ausgang Oderstraße.


Click this: Sonnenuntergangsstimmung mit Prügelpotential.

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Hier gibt es weitere Bilder vom Tempelhofer Feld.